SCHWÄLMER WURSTWAREN SEIT ÜBER 350 JAHREN Partyservice, heiße Theke
SCHWÄLMER WURSTWAREN SEIT ÜBER 350 JAHREN Partyservice, heiße Theke

Eine alte Tradition

375 Jahre Metzgerei Bornmann in Treysa

Tradition in Verbindung mit modernen Verbraucherwünschen

 

„Immer noch ein bisschen besser werden;“ das ist das vornehmliche Ziel, welches die beiden Brüder Bernd und Peter Bornmann nicht erst seit Ihrem Jubiläum verfolgen.

 

Es gab Höhen und Tiefen in der über Jahrhunderte existierenden Geschichte der Fleischerei Bornmann. Nicht alles ist immer perfekt gewesen. Noch vor fünf Jahren wussten die beiden Brüder nicht auf welche Verantwortung sie sich einlassen, wenn Sie einmal den elterlichen Betrieb übernehmen. Das hat sich nun geändert.

 

„ Wir haben stets ein Ohr am Kunden“, sagt Bernd Bornmann und Carmen Schwalm-Bornmann, die die Filialen betreuen und beim Partyservice die Kunden bei der Auswahl der Produkte bestens beraten und dabei bestrebt sind, möglichst alle Wünsche der Kunden zu erfüllen. Neben dem bereits etablierten Partyservice in der Region, bieten die Brüder zudem einen Lieferservice für einen täglichen Mittagstisch. Die Fleischerei möchte damit Firmen, Alleinstehenden und Kindern, deren Eltern arbeiten, ein ausgewogenes und zugleich abwechslungsreiches Essen anbieten.

Bekannt ist das Unternehmen für seine „Stracke“, für die deren Kunden auch schon mal gerne von Gießen oder Bad Wildungen anreisen. Peter Bornmann, der die Produktion leitet, greift auf traditionelle Rezepte der Familie Bornmann zurück, die von Generation zu Generation vererbt wurden. Diese werden allerdings den heutigen Erwartungen der Kunden und zugleich den modernen Maschinen in der Metzgerei angepasst, ohne jedoch dabei auf den originären Geschmack der langjährigen Wurstrezeptur verzichten zu müssen.

 

Stolz ist Peter Bornmann auf seine Fleischwurst. Diese Wurst wird bis zu dreimal die Woche hergestellt, denn nur so kann der frische Geschmack garantiert werden.

 

Die Familie Bornmann stammt ursprünglich aus Gemünden an der Wohra. Dort reicht ihre Familientradition bis ins 14. Jahrhundert zurück.

 

Es war Damian oder Adam Bornmann, welcher am Osterdienstag des Jahres 1626, im Dreißigjährigen Krieg, Catharina Schweiß, die Tochter des Fleischermeisters Matthes Schweiß heiratete und mit ihr gemeinsam begründete er in Treysa die Tradition des Fleischereibetriebes.

 

Die erste Generation war ständig von den tödlichen Gefahren des Dreißigjährigen Krieges bedroht. Sie entkamen den verheerenden Folgen der Einnahme und Zerstörung Treysas durch die kaiserlichen Truppen im Jahre 1640 und überlebten das schreckliche Ereignis.

Viele Geschichten rangen sich um die Familie Bornmann. Wie mündlich überliefert wurde, wollte Conrad Bornmann, mittlerweile in der sechsten Generation, mit seinem Gesellen ein Kalb in Schiffelbach (westlich Heimbach) abholen. Nachdem man den Ort beinahe erreicht hatte, war es dem 62-jährigen offenbar unwohl geworden. Er setzte sich auf einen Weg – bzw. Grenzstein und bat den Gesellen, das Kalb in Schiffelbach alleine abzuholen und umgehend zu ihm zurückzukehren. Der Geselle tat wie ihm befohlen war und kehrte mit dem Kalb zurück. Der Schreck durchfuhr ihn sicherlich als er bemerkte, dass sein Meister regungslos am Boden lag, denn er war offenbar einem Herzschlag erlegen. Im Treysaer Kirchenbuch wurde vermerkt, dass er „auf einer Reise“ in Schiffelbach am 21.03.1856 verschied.

 

Carl Bornmann, die achte Generation indes übernahm nicht den elterlichen Betrieb. Man vermutet, er sei enterbt worden. Ungeachtet der ungeklärten Umstände bleibt die Überlieferung zweifelhaft, wonach er zunächst geeignete Räume in einem Haus in der Nähe des Marktplatz pachtete, um dort einen eigenen Betrieb mit Metzgerei und Gastwirtschaft aufzubauen. Gemeinsam mit den Söhnen Johannes und Ludwig, die beide im Geschäft arbeiteten, stellte er hochwertige Wurst- und Fleischwaren her, die nicht nur in Treysa und Umgebung geschätzt wurden. Neben dem Verkauf auf dem heimischen Markt wurden die Qualitätsprodukte aus dem „Schwälmer Land“ auch in weit entfernten Gebieten nachgefragt und in der Folge bis ins Saarland und das Ruhrgebiet versandt.

 

Mit Karl Friedrich Bornmann, dem Sohn des Johannes wurde der Handwerksbetrieb in die Hände der 10. Generation gegeben. Am 15.0.1940 heiratete er Anna Elisabeth Plag. Da Karl erst im Jahre 1946 aus der Kriegsgefangenschaft nach Hause zurückkehrte, übergab ihm sein Vater Johannes verständlicherweise erst in diesem Jahr den Metzgereibetrieb.

 

Nach der Zäsur durch den Krieg folgte die schwere Zeit der Währungsreform.

 

Vom „Fleischhauer“ vergangener Zeiten bis zu dem heutigen Serviceunternehmen Fleischerei Bornmann sind nunmehr 375 ereignisreiche Jahre vergangen. Viele Auszubildende fanden im Unternehmen Bornmann eine Lehrstelle. Derzeit genießen ebenfalls zwei Auszubildende den traditions- und familienorientierten Metzgerei- und Fleischereibetrieb.

 

Mit den 1965 geborenen Zwillingen Peter und Bernd Bornmann hat nun die 12. Generation das Unternehmen übernommen. Besonders für die tatkräftige Unterstützung und Hilfe ihrer Mutter im Partyservice sind die Brüder sehr dankbar.

Gemeinsam mit allen Mitarbeitern der Fleischerei Bornmann wollen die Brüder Bernd und Peter neue Wege und Innovationen einschlagen, ohne jedoch dabei ihre traditionellen Wurzeln zu vernachlässigen. Ein stets ehrgeiziges Ziel ist es, das die bestehenden und neuen Kunden mit der Fleischerei Bornmann und deren Produkten Qualität und Geschmack verbinden.

 

  Ihr

Bernd und Peter Bornmann

     

375 Jahre Metzgerei Bornmann in Treysa

 

Ein Beitrag zur wechselvollen Familien – und Handwerksgeschichte

einer alteingesessenen Treysaer Familie

 

 

Aus Gemünden an der Wohra stammen die Vorfahren der Familie Bornmann. Dort reicht ihre Familientradition bis ins 14. Jahrhundert zurück, in der die Stadt noch zur Grafschaft  Ziegenhain gehörte. Während der Regierungszeit der Grafen und darüber hinaus gab es vielfältige und teils enge Beziehungen zwischen den Ortschaften und deren Bewohner innerhalb der alten Grafschaft.

Es war Damian oder Adam Bornmann, welcher am Osterdienstag des Jahres 1626 (Dreißigjähriger Krieg) Catharina Schweiß, die Tochter des Fleischermeisters Matthes Schweiß heiratete. Damian war der Sohn des Hartmann Bornmann in Gemünden und begründete in Treysa die Tradition des Fleischereibetriebs.

Es soll in diesem Zusammenhang nicht unerwähnt bleiben, dass es zuvor bereits Träger dieses Namens in unserer Stadt gab und sogar Damians Bruder, der Pfarrer Justus-Jost Bornmann einige Jahre vor dem oben erwähnten Ereignis in Treysa geheiratet hatte.

Da die Ehefrau des Damian (Adam) schon sehr früh verstarb, heiratete er erneut. Im Jahre 1636 gab ihm Sabina Feyrer aus Ziegenhain das Jawort. Aus dieser Verbindung ging die heutige Familie hervor, obwohl diese erste Generation ständig von den tödlichen Gefahren des Dreißigjährigen Krieges bedroht war. Sie entkamen den verheerenden Folgen der Einnahme und Zerstörung Treysas durch die kaiserlichen Truppen im Jahre 1640 und überlebten das schreckliche Ereignis.

Nach den Wirren des großen Krieges treffen wir in der Strauchgasse 136 (heute Haus Nr. 5+6) auf ihren Sohn, Meister He(i)nrich Bornmann, welcher den Handwerksbetrieb nach der Wiederaufbauphase in die Hände der nächsten Generation legen konnte.

Den Kirchenbüchern ist zu entnehmen, dass der Nachfolger He(i)nrich Johannes Ludwig Bornman und dessen Ehefrau Anna Sophia Agnesa Catharina, geb. Thom in Cassel, der Heimatstadt der Gattin getraut wurden und anfänglich auch dort lebten. Mit der Übernahme des väterlichen Erbes kam die Familie nach Treysa zurück. Ungewöhnlich bleibt die schriftliche Überlieferung, wonach die Eheleute gemeinsam am 11. März des Jahres 1728 beigesetzt wurden.

Es folgen die 4. und 5. Generation mit Johannes und dessen Sohn Johannes Matthias (oder Matthäus) Bornmann, wobei der Letzterwähnte nicht mehr in der Strauchgasse ansässig war, sondern ein Anwesen „Am Angel“ Hs. Nr. 198 besaß.

Fleischermeister Conrad Bornmann übernahm die handwerkliche Familientradition in der sechsten Generation. Eine mündliche Überlieferung weiß zu berichten, dass er mit seinem Gesellen ein Kalb in Schiffelbach (westlich Heimbach) abholen wollte. Nachdem man den Ort beinahe erreicht hatte, war es dem 62-jährigen offenbar unwohl geworden, er setzte sich auf einen Wege – bzw. Grenzstein und bat den Gesellen, das Kalb in Schiffelbach abzuholen und umgehend zurückzukehren. Der Geselle tat wie ihm befohlen war und kehrte mit dem Kalb zurück. Der Schreck durchfuhr ihn sicherlich als er bemerkte, dass sein Meister regungslos am Boden lag, denn er war offenbar einem Herzschlag erlegen. Im Treysaer Kirchenbuch wurde vermerkt, dass er „auf einer Reise“ in Schiffelbach am 21.03. 1856 verschied.

In der Folge übernahm der 31-jährige Abraham Bornmann das väterliche Geschäft in der Steingasse 35. Er hatte am 20.10.1850 mit Maria Elisabeth Lein, einer Urenkelin der Dorothea Helene von Berlepsch den Bund fürs Leben geschlossen. Es glich einem Drama, dass Abraham seinen Vater nur ein Jahr überleben konnte (26.03.1857). Neben der Ehefrau hinterließ er einen unmündigen, fünfjährigen Sohn namens Carl. Die 29-jährige Witwe heiratete in zweiter Ehe am 15.08.1858 den seit Jahren in der Fleischerei beschäftigten Gesellen Johannes Hoos.

Hinter der Tatsache, dass Carl Bornmann den elterlichen Besitz in der Steingasse nicht übernommen hat, vermuten die Nachkommen eine Enterbung. Ungeachtet der ungeklärten Umstände bleibt die Überlieferung unzweifelhaft, wonach er zunächst geeignete Räume in einem Haus am Marktplatz (heute Hs. Nr. 15) pachtete, um dort einen eigenen Betrieb mit Metzgerei und Gastwirtschaft aufzubauen. Es gelang ihm sich zu etablieren und um das Jahr 1874 das Anwesen des Metzgers Johannes May in der Klostergasse 152 (heute Haus Nr. 6) zu erwerben. Entsprechend seiner bisher erfolgreichen Geschäftsstrategie richtete er auch dort eine Metzgerei mit Gastwirtschaft ein. Am 18./19. Mai des Jahres 1878 heiratete er Anna Martha Sophie, eine Tochter des Treysaer Bäckermeisters Ludwig Möller. Aus der Verbindung gingen mehrere Söhne und Töchter hervor.

Gemeinsam mit den Söhnen Johannes und Ludwig, die beide im Geschäft arbeiteten, stellte er hochwertige Wurst– und Fleischwaren her, die nicht nur in Treysa und Umgebung geschätzt wurden. Neben dem Verkauf auf dem heimischen Markt wurden die Qualitätsprodukte aus dem „Schwälmer Land“  auch in weit entfernten Gebieten nachgefragt und in der Folge bis ins Saarland und das Ruhrgebiet versandt.

Da Treysa in der Vergangenheit eine typische Ackerbürgerstadt war, wurde auch auf dem Bornmannschen Hof eigenes Vieh gehalten. Neben zwei Pferden, 5 bis 6 Kühen und ebenso vielen Schweinen unterhielt Johannes Bornmann eine Schafherde, die von einem eigenen Schäfer gehütet wurde. Bis in die Jahre 1949/50 wurde die Landwirtschaft, eine im Selbstverständnis der Familie verwurzelte Tradition, im Nebenerwerb weitergeführt.

Mit Karl Friedrich Bornmann, dem Sohn des Johannes wurde der Handwerksbetrieb in die Hände der 10. Generation gegeben. Am 15.09. des Jahres 1940 (Zweiter Weltkrieg) heiratete er Anna Elisabeth Plag. Da Karl erst im Jahre 1946 aus der Kriegsgefangenschaft nach Hause zurückkehren konnte, übergab ihm sein Vater Johannes verständlicherweise erst in diesem Jahr den Metzgereibetrieb. Nach der Zäsur durch den Krieg folgte die schwere Zeit der Währungsreform. Der Ankauf von Kühen, Schweinen und Schafen war sehr schwierig, denn das öffentliche Leben war durch Bezugsscheine geprägt und reglementiert. Auf Drängen der Gattin gab Karl Bornmann den Gaststättenbetrieb auf und beschränkte sich auf die Erweiterung des ererbten Fleischereibetriebs. Im Rahmen eines vorangegangenen Landtauschs mit der „Eisenbahn“ war die Familie in den Besitz eines Grundstücks in der Stephanstraße gekommen. Diese Parzelle wurde von den Eheleuten im Jahre 1960 mit einem Wohn- und Geschäftshaus bebaut. Im Erdgeschoss richteten sie einen nach modernsten Gesichtspunkten ausgestatten Verkaufsraum ein, welcher neben dem Hauptsitz in der „Klostergasse“ die Erschließung eines neuen Kundenkreises ermöglichte. Mit Stolz eröffnete man am 22. Februar 1961 die neuen Geschäftsräume in der Stephanstraße. 

Auch Günter Bornmann folgte der Berufung im Metzgereihandwerk und übernahm den Betrieb von den Eltern. Obwohl zwischenzeitlich verschiedene Lebensmittelmärkte mit einer größeren Auswahl eigener Fleischereiprodukte auf den Markt drängten, setzte er mit einer reichhaltigen und ausgewählten Palette heimischer Erzeugnisse dagegen. Mit seiner Gattin, die ebenfalls im Geschäft tätig war, konnte er sich gegen die existenzielle Bedrohung behaupten, denn es gelang ihnen u. a. ein Gebäude zu erwerben, in dem eine große Handelskette ansässig war. In einem danach errichteten Erweiterungsbau wurde die erfolgreiche Filiale in der Steingasse etabliert. Im September des Jahres 1976 wurde der Verkauf im Stammhaus der Familie in der Klostergasse eingestellt und in den folgenden Jahren für den überwiegenden Schlachtbetrieb umgebaut.

Mit den im Jahre 1965 geborenen Zwillingen Peter und Bernd Bornmann, konnten die Familiengeschäfte in die Verantwortung der zwölften Generation übertragen werden. Intern unterschieden die beiden Metzgermeister den Betrieb in zwei Bereiche. Peter ist für die „Produktion“ in der Klostergasse und Bernd für den Verkauf in den Geschäften an der Stephanstraße und in der ALDI – Filiale am „Kratzenberg“ zuständig.

Vom „Fleischhauer“ vergangener Zeiten bis zu den Metzgermeistern unserer Tage sind nunmehr 375 Jahre vergangen. Unzählige Gesellen haben seitdem im Hause Bornmann den Beruf fürs Leben erlernt. Das Engagement ihrer Lehrherren für den alten Handwerksberuf ging weit über die Interessen des Familienbetriebes hinaus. Als Zunft- und Innungsobermeister standen sie zum Teil für Jahrzehnte an der Spitze ihres Berufstandes. Es ist erstaunlich, dass sie sich neben den umfangreichen, beruflichen Verpflichtungen auch in der Mitverantwortung um die Geschicke der Stadt bemühten und über die Generationen als Mitglieder im Magistrat und in der Stadtverordnetenversammlung tätig waren. In der knapp bemessenen Freizeit widmeten sie sich dem kulturellen Leben in der Stadt, denn ihre Namen stehen in verschiedenen Vereinsregistern verzeichnet.

Doch der Mittelpunkt ihrer Welt war und blieb die Familie und die Sorge um den eigenen Betrieb. Über mehrere Epochen haben sich die Fleischermeister der Familie Bornmann immer an den Wünschen und Bedürfnissen der Kundschaft orientiert und ihre Erzeugnisse danach ausgerichtet. So gehören auch alte Rezepturen für die Wurst- und Schinkenherstellung zum ererbten Besitz.

Überlieferungen aus der „guten alten Zeit“ erlauben uns einen kleinen Einblick in den Alltag des Fleischereibetriebes vergangener Tage. Es war eine Kunst die Fleischwurst über dem „Buchenfeuer“ zu räuchern. So kam es vor, dass einige Würste bei starker Hitze aufplatzten und dann unverkäuflich waren. Es wird berichtetet, dass Auszubildende häufig aus Angst vor den Folgen des verursachten Schadens die „missglückte Wurst“ im Räucherfeuer entsorgt und damit alle Spuren des Missgeschicks beseitigt haben.

Die Rationalisierung und Automatisierung hat auch vor dem Metzgereihandwerk nicht innegehalten. Seit 1980 werden die Tiere aus Rentabilitätsgründen nicht mehr im eigenen Betrieb geschlachtet, sondern von einem in der „Schwalm“ alteingesessenen und anerkannten Viehhändler „ausgeschlachtet“ angeliefert, wodurch auch weiterhin ein unzweifelhafter Herkunftsnachweis garantiert werden kann. Das Mengen des „Gehackten“ und Räuchern der Wurstwaren übernehmen inzwischen Maschinen, welche mit ihren präzisen Arbeitsabläufen die Produktion gleichbleibender Qualität garantieren.

Neben den traditionellen Erzeugnissen einer „Schwälmer Metzgerei“ mit „roter und schwarzer Wurst“, „Schwartenmagen“, „Presskopf“,  und die wohlportionierte „Stracke“  bietet der Familienbetrieb auch saisonale, auf besondere Ereignisse bezogene Einmaligkeiten und Spezialitäten an. So wird der sogenannte Klosterschinken nach Art eines Lachsschinkens im Naturreifeverfahren hergestellt. In der Adventszeit wird der berühmte Weihnachtsschinken und zum Scherzmarkt die überaus schmackhafte Scherzmarktsülze (ohne Pökelsalz) hergestellt, welche bis Silvester aufgegessen sein muss.

Einen weiteren Geschäftszweig bildet der umfangreiche Partyservice, der von einem Geschäftsessen bis zur großen Familienfeier die Versorgung mit erlesenen Speisen (u. a. Krustenbraten)  übernehmen kann.

In Zeiten des technischen Wandels wünschen wir dem alteingesessenen Familienbetrieb viel Glück für die Zukunft.

 

Bernd Raubert

Stadtgeschichtlicher Arbeitskreis e.V.

 

 

 

 

 

 

Quellenhinweise:

Genealogische Aufzeichnungen zur Geschichte der Familie Bornmann, zusammengestellt von den Pfarrern Oskar Hütteroth und Alfred Giebel  (Archiv der evangelischen Kirchengemeinde Treysa).

Das Stammbuch der Familie Karl Bornmann.

Gesprächsaufzeichnungen mit Frau Anna Elisabeth Bornamann, geb. Plag, am 07.05.2001.

Gesprächsaufzeichnungen mit Herrn Günter Bornmann am 26.06.2001

Gesprächsaufzeichnungen mit den Brüdern Peter und Bernd Bonmann am 14.05.2001.

Das „Hauskataster Treysa“ von Frau M. Friauf  (Archiv des Stadtgeschichtlichen Arbeitskreises e.V.)

Das Zeitungsarchiv im Archiv der Schwalm

 

 

 

 

 

 

 

Bildunterschriften:

 

Abb. 1:   Das Stammhaus der Familie Bornmann in der Klostergasse 152 (heute Hs. Nr. 6) um   1910.

 

Abb. 2:   Ludwig Bornmann (links), eine Verwandte und Karl Friedrich Bornmann(rechts) im Febr. des Jahres1934.

 

Abb. 3:   Metzgermeister Carl Bornmann und seine Ehefrau Anna Martha Sophie, geb. Möller (sitzend) vor ihrem

Haus in der Klostergasse (um 1910).

 

Abb. 4:   Innenraum des im Jahre 1974 geschlossenen Geschäfts in der Klostergasse.

 

Abb. 5:   Ziegenhainer Zeitung vom 02. März 1915 (Archiv der Schwalm).

 

Abb. 6:   Ziegenhainer Zeitung vom 02. Juni 1918 (Archiv der Schwalm).

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